bin gestern nach 4 wunderbaren monaten im schönen berlin eingetrudelt und hatte dank meines persönlichen begrüßungskomitees einen ganz fabelhaften einstand :) ein dickes dankeschön dafür und natürlich an alle, die zu dieser abenteuerlichen, lehrreichen und wirklich guten reise beigetragen haben! jetzt heißt es erst mal gedanken sortieren und wäsche waschen und dann geht es weiter mit den reiseberichten. bleibt dran!
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after 4 wonderful months i have arrived in berlin yesterday and had a fabulous start thanks to my very own welcome committee :) thank you so much for this and of course to everyone who contributed to this adventurous, inspirational and really good journey! after some thought-sorting and clothes-washing i will continue my travelogue. stay tuned!
Hurra, ich bin “Woman of the Day” bei DW - Women Talk Online der Deutschen Welle, die just meinen Artikel über weiblicheI ndienreisende veröffentlicht haben! Ach ja: Elf Tage und zigtausend Kilometer später, um eine Kreditkarte ärmer und eine Lektion reicher bin ich nun in Moskau eingetrudelt - bei herrlichstem Sonnenschein! & morgen gehts H.E.I.M.!!!
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Yay, i am “Woman of the Day” at DW - Women Talk Online of the Deutsche Welle who just published my article on female travellers in India! BTW: Eleven days and several thousands of kilometers later, with one credit card less and an important lesson more i just arrived in Moscow - in beautiful sunshine! & tomorrow I’m off to B.E.R.L.I.N.!!!
Um auch gut nach Hause zu kommen, will ich möglichst wenig fliegen. Bei den geografischen und politischen Gegebenheiten bedeutet das einen klitzekleinen Schlenker über komplett Asien. Lhasa muss ich dabei leider “überspringen”, weil Tibet zu kurzfristig für meine Rückreise geöffnet wurde - und die Tibetbahn nach Peking menschenrechtlich generell sehr umstritten ist. Also blieb mir nur, von Kathmandu/Nepal nach Chengdu/China zu fliegen und per Zug weiter nach Peking zu reisen, wo ich übermorgen in die Transsibirische Eisenbahn steige, um über die Mongolei nach Moskau zu fahren. Von dort geht’s über Warschau nach Berlin - Ankunft zu Hause pünktlich zum Maifeiertag und nach insgesamt schlappen 17.000 km auf Schienen. Große Freude - auf die letzten Etappen und das Ziel!
Foto: gleisnost.de
Ihr Lieben,
vielleicht habt Ihr es schon gehört: Heute morgen gegen 8h Ortszeit hat ein schweres Erdbeben die chinesische Provinz Sichuan erschüttert. Auch in der Hauptstadt Chengdu, wo ich seit gestern auf der Durchreise bin, haben wir das Beben zu spüren bekommen. Es ist aber alles in Ordnung, also bitte keine Sorgen machen! Morgen geht’s im Zug weiter nach Peking und dort in die Transsibirische Eisenbahn den ganzen langen Weg nach Moskau. Habt Ihr Tipps für Peking & zum (Zug-) Zeitvertreib?
P.S.: Habe hier keinen Facebook-Zugang, also gern hier oder auf startnext kommentieren!
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Dear all,
maybe you’ve heard it on the news already: This morning at 8 a.m. local time the Chinese province of Sichuan was hit by a strong earthquake. In the capital Chengdu, where I am right now on my way home, we also felt the earth shaking for around 20 seconds - but everything is alright, so please don’t worry! Tomorrow I will head to Beijing and then get on the Transsibirian Railway all the way to Moscow. Any suggestions for Beijing & how to pass my (train) time?
P.S.: No access to Facebook right now, but you can comment here or on startnext.
Bei der Kichererbsenernte - die Profis.
Bei der Kirchererbsenernte - die Anfängerin.
verwitternde Schönheit: Bundi Palace
Hinter all diesen Fenstern: der Palast der Winde Hawa Mahal
Aus der Damenperspektive: Jaipur - die hektische Pink City.
Bundi, Rajasthan, 06.03.2013
Rajasthan! Ich muss ja sagen, mein Besuch im Wüstenstaat Indiens ist mit vielen Erwartungen gespickt – und mit ziemlich gemischten. Da sind zum Beispiel die unaufhörlichen Touristenströme, die hier durch Paläste flanieren, auf königlichen Spuren wandeln (Rajasthan bedeutet Das Land der Könige) oder in der Wüste unter nichts als Sternen schlafen. Ein Traum – wären da nur nicht so irritierende Bemerkungen wie „Sei auf der Hut“ oder „Da würde ich nie wieder hinfahren!“. Warum haben also manche derart kritische Meinungen, während andere in Scharen hier einfallen? Dem will ich auf den Grund gehen – heute bei einer Partie Stadt, Land, Luxus.
Stadt mit J: Jaipur
Zugegeben, mein Einstand in Rajasthans hektischer Hauptstadt war ganz schön holprig. Aber erst mal zu den schönen Dingen: In der von Jai Singh II im Schachbrettmuster angelegten Stadt gibt es eine unglaubliche Dichte an atemberaubenden Palästen – allen voran den berühmten City Palace, das Amber Fort und, für mich das schönste: das Hawa Mahal. Der “Palast der Winde” wurde vor knapp 200 Jahren aus rosa Sandstein erbaut, dessen Farbe der Stadt ihren Beinamen gab: Pink City. Rund 80 Jahre später ließ man kurzerhand die gesamte Altstadt rosa streichen, offenbar in der Annahme, es würde den Briten gefallen. Wie auch immer das ankam – der Palast jedenfalls ist auf fünf (!) Etagen von hunderten kleiner Fenster durchsetzt. So konnten die Damen des Hofes das Treiben auf dem Basar verfolgen, ohne die Purdah zu verletzen, die strikte Geschlechtertrennung. Ziemlich clever, die Rajasthani.
Aber auch ziemlich forsch, denn kaum hat man die sicheren Palastmauern verlassen, gerät man auch schon in den Hinterhalt geschäftstüchtiger Ladenbetreiber oder wird von Rickshafahrern mit psychologischer Kriegsführung zermürbt. Wo man geht und vor allem steht (nie, ich wiederhole: NIEMALS orientierungslos stehen bleiben!) fühlt sich Jaipur fast an wie ein Schlachtfeld. Vielleicht liegt das in den Wurzeln der Stadt, denn ursprünglich herrschten hier die Rajput, eine Kriegerkaste. Wer über Jahrhunderte siegreicher Kämpfer war, hat in der größten Republik der Welt wohl nicht mehr viele Gründe, sich ins Feld zu werfen. Außer vielleicht Geld. Und wer könnte es ihnen verübeln? Speziell „Westler“ haben im Vergleich ja Unmengen davon zu verprassen. Doch das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Aber nach unzähligen Erklärungsversuchen meiner- und mindestens so vielen verständnisvollen Headwobbles ihrerseits – gefolgt von der Frage, ob ich nicht trotzdem in ihrem Shop einkaufen wolle, bleibt für mich nur eines: Neuer Buchstabe, bitte.
Land mit B: Bundi
Na gut, Bundi ist nicht direkt ein Land, aber es liegt auf dem Land, rund 100 Kilometer südlich von Jaipur. Auf dem Weg in das 90.000-Seelen-Städtchen geht gerade die Sonne unter, was in Indien eine Angelegenheit von wenigen Minuten ist. Blinzle, und Du stehst im Dunkeln. Im letzten Abendlicht schaue ich den Bauern zu, wie sie ihr schweres Gerät einholen: moderne Erntemaschinen, mit denen das Getreide schon auf dem Feld von der Spreu getrennt wird. Was für ein Unterschied zum anstrengenden Trubel der Stadt – und erst zu den Ochsen-Gespannen, mit denen im Süden oft noch die Felder bestellt werden! Cash crop, also die einträglichste Sorte, ist hier aber auch nicht Reis, sondern Weizen. Und so wogen die Felder, manche noch grün, manche schon strohgelb, im Abendwind und warten darauf, geschnitten zu werden. Fast meditativ, dieses Wiegen.
Kurze Zeit später knipst jemand am Horizont eine orangefarbene Lichterkette an. Ach nein, beim Näherkommen sehe ich, es ist der nächste Palast. Bundi Palace liegt an den Felsen geschmiegt und in Festbeleuchtung über der Stadt. Bevor ich ihn erkunde, beziehe ich aber erst einmal ein weiß getünchtes Haveli-Hotel, ein regional typisches Gebäude, das in zwei Stockwerken um einen quadratischen Innenhof angelegt ist. Und wie so oft: Zur Straße hin völlig unscheinbar, eröffnet sich im Innern eine ganz neue Welt. Blumentöpfe überall, ein kleiner Springbrunnen in der Mitte, umlaufende, schmiedeeiserne Balkone und schier unendlich viele Rundbögen mit kunstvollen Verzierungen erwecken dieses Gebäude zum Leben, das einst den Bediensteten des Maharadscha als Unterkunft diente.
Ich bin überwältigt. Im doppelten Sinne, denn ich mache gleich mal Bekanntschaft mit den niedrigen Türen des Hauses. Eine Sicherheitsmaßnahme, wie ich später lerne, die genau wie die schwindelerregenden Treppenaufgänge Unbefugte vom Eindringen abhalten sollten. Aber einmal den Weg zu meinem Zimmer erkämpft, fühle ich mich weniger wie ein Eindringling oder eine Dienstmagd, denn wie die Königstochter höchst selbst: Der Raum ist ein wunderschönes Gemach, das Bett eine weiche Traumlandschaft, das Bad groß und sauber, und – jubel! – ich habe sogar einen Erker voller Kissen und einem niedrigen Tischchen, an dem ich auch sogleich einen Tee aus royal-silbernem Kännchen zu mir nehme. Dabei blicke ich durch das Fenster auf die betriebsame Straße. Ich bin im Mädchenhimmel!
Am nächsten Morgen geht es himmlisch weiter. Durch das Tor des Palastes von Bundi zu schreiten, über dem sich zwei Steinelefanten einen Rüsselkuss geben, ist es fast so, als fiele man durch ein Kaninchenloch in eine andere Zeit. Das Gebäude offenbart eine wunderbar verwitternde Schönheit, gibt unzählige Bogengänge aus gelbem Sandstein preis, Verzierungen wie aus Stein gewebt und Wandmalereien, die von Eroberungen, Elefantenkämpfen und dem Leben am Hofe erzählen. Auf dem Dach begrüßt mich ein Blick auf die in Brahmin-blau erstrahlenden Häuser der Stadt. Es ist im besten Sinne märchenhaft hier – nicht umsonst fand wohl auch Rudyard Kipling, der ganz in der Nähe einige Zeit verbracht hat, der Palast müsse von Fabelwesen erbaut worden sein.
Luxus mit P: Perspektivwechsel
Man könnte ja meinen, es gäbe im Wüstenstaat nicht genug Flüsse, um das Spiel vernünftig zu spielen. Stimmt aber nicht, zumindest dieser Teil Rajasthans ist erstaunlich fruchtbar. Die Kategorie Luxus kommt aus einem anderen Grund ins Spiel, der mir kurze Zeit später klar wird. Denn nun treffe ich Mickey, der mich mit zu seiner Familie nimmt, die ein paar Kilometer außerhalb eine weitläufige Farm betreibt. Sein Vater hat das Land einst für bessere Zeiten gekauft, denn ursprünglich kommen sie aus der Nähe der unruhigen Grenze zu Pakistan. Besser haben sie es hier wohl: Soweit das Auge reicht, biegen sich Weizen und Senfkraut, dazwischen grasen schwere, schwarze Büffel, eine flauschige Kükenwelle umspült meine Füße und Kaninchen hoppeln umher. Ein Landidyll.
Gegen Mittag erreichen wir Gudha Farm, die einem Bruder Mickeys gehört und vom Getreideanbau lebt. „Kann ich helfen?“ frage ich mit Blick auf die Frauen, die in gleißender Mittagssonne Feldarbeit verrichten. Kurze Zeit später finde ich mich mit einer kleinen, rostigen Sichel in der Hand neben ihnen wieder und schneide mit Wucht die widerspenstigen Sträucher. Maschinen können diese Arbeit nicht verrichten, denn sie würden die kleinen, grünen Hülsenfrüchte zerquetschen. Wer hätte gedacht, dass Kichererbsen so schwierig zu ernten sind? Ich würde keine Stunde aushalten in dieser ungnädigen Hitze und der tief gebückten Haltung, aber die Frauen lachen nur und machen weiter. Das nächste Mal, wenn ich mein geliebtes Hummus bestelle, werde ich an sie denken.
Auf mich wartet stattdessen ein kühles Bier mit dem Farmerehepaar Vananda und Balwant. Natürlich machen sie das vor allem mir zuliebe – indische Gastfreundschaft ist fast beschämend grenzenlos. Aber ihre beiden Töchter besuchen ein Internat in der Stadt und die Feldarbeit wird ja von den Angestellten verrichtet. Also bleibt Zeit für Müßiggang. Als die Männer den Raum verlassen, nimmt das Gespräch Fahrt auf. Harendra, Vanandas Schulfreundin, kommt auf einen Besuch vorbei. Als ich sie auf das Bier anspreche, fangen die Frauen an zu kichern. „Wir haben hier nicht viel anderes zu tun“, sagt Harendra, mit einem leicht gequälten Unterton. Sie ist mit ihrem Mann vor einigen Monaten aus dem weiter westlich gelegenen Jaisalmer hergezogen und weiß nun, nachdem sie das Haus von oben bis unten geputzt hat, nicht viel mit sich anzufangen. Auch ihre Kinder besuchen ein Internat, denn den öffentlichen Schulen vertraut niemand so recht, zu wenig werde dort auf die Schüler eingegangen. Früher war Harendra selbst Lehrerin. Ob sie das hier nicht auch tun könne, frage ich, wie Vananda, die ab und zu die Kinder ihrer Angestellten unterrichte? Sie antwortet mit einem Achselzucken, „Vielleicht…“.
Na, das war wohl eine Sackgasse. Also unterhalten wir uns – na klar: über Mode. Vom Mädchengemach zum Mädchengespräch in nullkommanix. Bei der einleitenden Hausführung ist mir nämlich ein Schränkchen aufgefallen, das voll ist mit blitzenden Armreifen und hübschen Schuhen. Ein kleines Museum, so scheint es, denn die beiden Frauen tragen kaum Schmuck und unter ihren Saris lieber Turnschuhe, die seien hier einfach praktischer. Aber früher, da hätten sie sich manchmal richtig schick gemacht für ihre geheimen „Jeansparties“. Die westlichen Hosen trugen sie dann unter ihren Wickelkleidern und lüfteten diese erst in der Sicherheit des Hauses einer Freundin – von verheirateten Frauen wird hier traditionelle Kleidung erwartet. Nach kurzem Schweigen sagt Vananda: „Vielleicht machen wir hier auch mal so eine Party“. Okay, ich hatte gerade überlegt, wie man wohl einen Sari wickelt.
Beim unvermeidlichen Thema Männer stellt sich dann heraus, dass Harendra und ihr Mann aus Liebe geheiratet haben. Das ist durchaus erwähnenswert, denn in Indien werden Ehen in der Regel von den Eltern arrangiert, auch heute noch. Als ich gerade überlege, wen meine Eltern wohl für mich aussuchen würde, verkünden die Frauen einstimmig, dass Männer ohnehin erst nach der Heirat ihr wahres Gesicht (bzw. ihren Bauch) zeigen. Und erst die Schwiegermütter! Alles müsse man ihnen recht machen. Warum sie sich das wohl alles angetan haben, fragen sie sich und schauen mich erwartungsvoll an. Als ich preisgebe, noch nicht verheiratet zu sein, flackern ihre Augen mit Verwunderung – hier ist man nämlich spätestens mit 24 unter der Haube. Und dann folgt eine klare Warnung von Frau zu Frau: “Warte nur ab!“. „Oha“, denke ich, nun meinerseits etwas gequält.
Und wer gewinnt?
Als ich am Abend mit vielen Eindrücken in mein Prinzessinnenbett krieche, überlege ich: Wer hat diese Partie denn nun gewonnen? Die wallahs, die Ladenbetreiber und Rickschafahrer in der Stadt? Wohl eher nicht, denn dank ihrer aggressiven „Marketingstrategie“ wird der Jaipur-Aufenthalt für viele Urlauber zum puren Stress. Ein paar Taktikpunkte stehen ihnen aber wohl trotzdem zu, denn ihre Unnachgiebigkeit und clevere Kooperation (Fahrer bekommen oft Provision von Läden und Hotels) bringt manch ahnungslosen Touristen um sein Geld und sorgt so für ihren Lebensunterhalt. Wie echte Gewinner wirken dagegen die Farmbesitzer, denn sie müssen nicht mehr selbst auf Feld oder Straße schuften. Doch dieses gute Leben in der recht neuen gehobenen Mittelschicht fühlt sich – vor allem aus Frauensicht – ein bisschen beklemmend an. Ihre Sehnsucht nach „westlichen“ Freiheiten, so banal sie auch sein mögen, steht offenbar auch heute noch im starken Kontrast zur Realität des Landlebens. Tja, bleiben noch die Paläste in Jaipur und Bundi: Ihre Geschichten aus Stein erzählen erstaunlich lebendig von längst vergangenen Zeiten, von mir gibt’s dafür einen Ehrentitel.
Mh, also irgendwie habe ich das Gefühl, diese Runde geht an mich. Nicht, weil ich in diesem flauschigen Bett hier liege, sondern weil ich die Gelegenheit hatte, die Region auf so unterschiedliche und teils recht intime Weise kennenzulernen. So habe ich viele Einblicke gewonnen, die ich noch gar nicht alle sortieren kann. Aber eines zeichnet sich für mich ab: dass Indien im Umbruch ist. Ob auf den Straßen, wo statt um Land und Ehre nun um Rupees gekämpft wird, oder hinter den Fenstern der modernen Paläste, wo Frauen anstelle höfischer Abende Jeansparties feiern. Dennoch bleiben die Kontraste groß, die gesellschaftlichen Strukturen und Grenzen bestehen: zwischen arm und reich, Männern und Frauen. Und so fühlt sich das unschuldige Bier am Mittag plötzlich an wie eine kleine Freiheit, hinter den Fenstern eines Frauengemachs. Puh, leicht ist Indien wirklich nicht zu verstehen. Aber eines bringt mich kurz vorm Einschlafen doch zum Schmunzeln: Frauengespräche funktionieren wohl auf der ganzen Welt gleich.
Begegnungen buchen
Wer Rajasthan durch die Augen seiner Menschen kennenlernen möchte, ohne auf den Komfort einer Reiseleitung und ein tolles Hotel zu verzichten, kann dies von Deutschland aus buchen. Neben Bundi lässt sich auf diese Weise auch Rohet in der Nähe von Jodhpur erkunden. Dort kann im Anwesen einer adligen Familie übernachten, das in den 90er Jahren als Hotel eröffnet wurde, mit dem Fahrrad zur Vogelbeobachtung radeln oder das Leben der Bishnois kennenlernen – einer Bevölkerungsgruppe, die seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur lebt. Mit einem hoteleigenen Village Welfare Fund wird außerdem aktiv die Dorfentwicklung unterstützt. Weitere Infos hierzu gibt es z. B. beim Anbieter One World.